Wenn ich Radio höre (was in letzter Zeit öfters im Auto der Fall ist, da unser Kartenleser irgendwie streikt), greife ich in der Regel auf Flux FM oder horads zurück, weil man sich das Gelaber der Moderatoren der anderen Sender zu neunundneunzig Prozent nicht geben kann, ohne sich immerzu wie in Trance die Haare ausreißen zu wollen.
Auf Flux FM kommt in der Regel auch super Musik und in den Gesprächen dreht es sich – wie es halt so sein soll – auch um Musik. Deshalb habe ich mir auch die Flux-FM-Popkultur-CD gekauft und diese in meine “Jogging”-Liste hinzugefügt.

Ich muss hier vorweg greifen, dass ich eigentlich wirklich nur wenige Songs kenne, die wirklich so gar nicht gehen – das wäre natürlich alles von Xavier Naidoo, Jon Bon Jovi, Meat Loaf, Musicals … oder ganz speziell “Eye of the Tiger”. Aber der hier kann sich getrost hier einreihen:

Um zurück auf das gekaufte Album zu kommen: Ich habe keine Ahnung, wie es der Song auf diese CD geschafft hat, und liebes Flux-FM-Team: nö. Echt. Ich war mal überzeugt von Euch, und wegen Euch kam der Songs sogar in die Charts (darauf seid ihr auch noch stolz). Ich meine, ich bin beim Joggen fast am Bordstein hängengeblieben, als das Lied von meinem iPhone reingeshuffelt wurde, und ich war wirklich fertig, dass ich es zulassen konnte, dass es so ein Song in meine Liste schaffte.

Deshalb jagte ich den nächsten Song in meinen Gehörgang und joggte völlig fassungslos zu “Shalala lala” von den Vengaboys zurück nach Hause. Alles muss man selber machen.

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Outfit, yeah!

Ich find’s übrigens super, dass ich meine Haare toll in mein Klamotten-Farb-System einbinden kann (nicht, dass ich so was tatsächlich hätte, aber es klingt schon sehr professionell). Nun ja, zugegeben ist es zwar manchmal inzwischen etwas aufwändiger, weil Rot nicht zu allem passt, aber der modebewusste Mensch, der ich bin, stellt sich gerne neuen Herausforderungen.

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Blogeintrag aus der Kategorie: “Ich wollte auch mal fashionmäßig meinen Senf abgeben.”
Foto aus der Kategorie: “Ich mag diese Körnung bei Fotos, das hat was von Profi-Fotograf.”
Sonstige Gedankengänge: “Eigentlich habe ich sonst nur nichts mehr anzuziehen, ich sollte unbedingt wieder waschen und nicht bis halb zwei “Grey’s Anatomy” schauen, dann wäre ich nämlich fitter.”

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Letzten Samstag lud ich einen Teil meiner Freunde und Geschwister ein, um uns in der neuen Wohnung etwas zu helfen. Zu Beginn hatten wir ganz große Pläne: im Bad neue Fliesen rein, neuer Putz, dann überall Tapeten runter, streichen, et cetera – alles, was man halt so vorhat in seinem jugendlichen Leichtsinn.

Mit Beginn der Aktion “Tapete im Flur” hatten wir es spontan darauf hinuntergebrochen, nur im Flur die Tapeten abzumachen, ebenso wie an einer Wand im Wohnzimmer (anstatt noch im Schlafzimmer, Küche …). Wenige Stunden später hatten wir die Pläne nochmals reduziert, und zwar lediglich auf den Flur. Zwei Schichten Tapeten von der Wand zu bekommen (Altbau, sehr hoch und so) ist jetzt nicht das, was auf meiner Top-Ten-Liste der Dinge steht, die ich gerne noch regelmäßiger tun würde.
Und nachdem wir zu sechst bestimmt gut vier, fünf Stunden gebraucht haben, um die doppelte Tapete im Flur zu entfernen, begruben wir alle Renovierungsträume in Schutt und Tapetenasche.

Abgesehen davon habe ich es ganz subtil geschafft, mit meinem miesen Renovierungskarma unser Badfenster zum Einsturz zu bringen. Beziehungsweise ließ ich es offen – und der Wind tat den Rest. War auch nicht so das, was man sich am ersten Renovierungstag unbedingt wünscht.

Man unterschätzt die Organisation schon ein bisschen, und den ganzen Aufwand. Und selbst wenn alles top geplant war, ging noch irgendwas schief – insgesamt war der Tag sehr stressig und kräftezehrend für uns beide.
Abends saßen wir noch auf dem Bett herum, und stritten uns tatsächlich darüber, was wo hinkommt und überhaupt – bis wir nach einer halbstündigen Disskusion mal darauf kamen, dass dieses Gespräch bis dato gar keinen Sinn macht, weil sich das Meiste dieses Jahr sowieso nicht “einfach so” anschaffen lässt. Außer wir gewinnen im Lotto. Was nicht wirklich wahrscheinlich ist, weil wir beide kein Lotto spielen. Aber das nur so nebenbei.

Am 31. werden wir dann endlich einziehen können (wird total schön, alles in den vierten Stock zu schleppen, i frei mi scho). Trotzdem ist das Gröbste schon erledigt: Internet, Strom und Gas ist bestellt, der Nachsendeauftrag erstellt. Jetzt muss ich nur noch ins Bürgerbüro – in dem Zuge lasse ich mir gleich einen neuen Person machen, weil der jetzige abgelaufen ist und ich’s ja gerade eh total dicke habe. (Und endlich ein Passfoto besitze, auf dem ich immerhin “nur” bekifft aussehe und nicht wie so ‘ne Crack-Nutte, weshalb ich die Existenz meines Reisepasses übrigens grundästzlich verleugne.)

Ich weiß aus Erfahrung, dass es erst eine Weile braucht, bis man sich nach einem Umzug wirklich heimisch fühlt. Deshalb freue ich mich schon, wenn alles Nötige getan ist. Renoviert. Alles drin. Ausgepackt. Mindestens ein Mal geduscht. Und ich die erste Nacht was Schönes träume.
Ich las nämlich irgendwann mal in einem meiner vielen Schneider-Mädchen-Bücher, dass der Traum der ersten Nacht in der neuen Wohnung wahr wird. Wäre das gestern gewesen, würde ich heute mit einem Smart herumfahren und totale Probleme mit der Schaltung und dem Rückwärtsgang haben (aber immerhin einen Führerschein, hahaha. -.- ). Und danach mit ‘nem brüchigen runden Holzaufzug ohne Geländer irgendwie zig tausend Meter hochfahren und dann runterfallen.

Ich hoffe daher auf das Beste.

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Ich habe meine Praxisprüfung verkackt.

Fazit: ein geknicktes Ego, zweihundertsiebzig Euro weniger und Jürgen*, der nur meinte: “Hot des jetzt sei missa?” Im Kreisverkehr auf die falsche Spur und über die durchgezogene Linie – adieu, Führerschein! Der Prüfer kommentierte es mit: “Das war jetzt aber scheiße.” Nachdem ich registriert habe, dass ich durchfalle, fuhr ich noch fünf Minuten lang wie ein Spongo in Stuttgart herum, bis ich mich wieder raffte, die Niederlage hinnahm und wie eine Diva zurück zum Westbahnhof cruiste. Im Radio lief Taylor Swift.

Jürgen bot mir noch an, mich in die Arbeit zu fahren, aber hey, ich wollte meine Niederlage jetzt nicht noch steigern. Also fuhr ich mich in die Agentur und heulte dort alle meine Kollegen voll.

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Da aber eh Frust- oder Freude-Trinken angesagt war, war’s auch okay – man muss ja alle Eventualitäten durchspielen. Und so stieß ich mit Pisa P., Pela und meinen Kollegen auf mein ultimatives Versagen und auf die Hoffnung an, beim nächsten Mal zu bestehen.

Danke trotzdem an alle, die mir via Twitter Glückwünsche zugesandt haben, ich hab mich sehr gefreut auch wenn’s für ‘n Arsch war. :love: Außerdem werde ich nie wieder auf verschiedenfarbige Socken als Glücksbringer schwören.

* Jürgen ist erst mal im Urlaub, hat er sich verdient.

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Ich sah Mad Men (S04 E06–13 (komplett), S05 E01–13 (komplett)), The Big Bang Theory (S01 E15), Gossip Girl (S03 E02), Game of Thrones (S03 E01-06) und Gilmore Girls (S01 E01-08). Das macht 38 Folgen – vor allem Mad Men hat’s mir momentan angetan. HALLO STAFFEL 6?

Gelaufen bin ich im Juli sensationelle 70 Kilometer, mit den Skates war ich ein Mal knappe 11 Kilometer unterwegs.

Ich hörte Wir sind Helden, Depeche Mode, Santigold, Zero 7, Olly Murs, Backstreet Boys, The Lumineers, Queen, Sia und Red Hot Chili Peppers.

Was war sonst so los? Ich färbte mir die Haare Rot, fand eine neue Wohnung, war auf einem Berufsschul-Klassentreffen und kam nicht in die Tahiti-Table-Dance-Bar, schrieb einen Artikel, den keiner verstand und fand ein Bild von mir aus Zeiten der Jahrtausendwende.

Außerdem fuhr ich sauviel Auto, habe diese Woche meine ganzen Sonderfahrten und werde voraussichtlich am 12. August meine Prüfung HOFFENTLICH BESTEHEN VERDAMMTE SCHEISSE! Ansonsten stehen die Renovierungsarbeiten an der neuen Wohnung an, und ich bin momentan richtig, richtig pleite (… ich weiß, wie immer halt) – der Führerschein treibt mich dennoch an meine finanzielle Grenzen.

Februar | März | April | Mai | Juni

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Diese Woche frühstückte ich meine ganzen Auto-Sonderfahrten ab, oder wie ich es in Zahlen ausdrücke: 600 Euro. Das sind etwa 240 Portionen (Stuttgarter Preise) oder 400 Portionen (Heimat-Preise) Pommes, fast zwei Drittel meiner zukünftigen Miete und sonst auch einfach ziemlich viel Kohle.

Dienstag Überland, Mittwoch Nachtfahrt, heute Autobahn. Lief alles super, auch wenn es anfangs ziemlich ungewohnt ist, sich mehr auf die Spiegel zu verlassen, als auf die eigenen Augen – ich meine, da kann ich auch gleich Mario Kart spielen (okay, ich weiß, der Vergleich hinkt). Ich hab trotzdem die Theorie aufgestellt, dass ich durch das Spielen von Mario Kart quasi schon Talent aufgebaut habe – Jürgen* war sich dessen nicht so sicher, aber Jürgen hatte auch nie eine Konsole.

Der Tag gliederte sich wie folgt:

  • Jürgen holt mich um sieben Uhr ab.
  • Wir fuhren auf die A8 nach Ulm, dann Richtung Blaubeuren.
  • Jürgen spendierte mir ein Käsebrötchen vom Metzger (skurril genug).
  • In Stuttgart hupte mich so ein Mercedes-Fahrer an, weil ich ihm nicht schnell genug von der Ampel wegkam – deshalb schnitt er mich fies, überholte ein paar andere, schnitt andere fies, und stand nachher doch wieder neben mir. Mir war’s egal, Jürgen kurbelte das Fenster runter und schrie: “Und was hast Du jetzt davon, Du Kackbratze?”
  • Gegen elf fuhr ich dann in das Parkhaus der Fahrschule, checkte meine letzten Prüfungsvorbereitungsstunden vor meiner Prüfung am 12. August und traf mich anschließend noch zum Essen mit ein paar Ex-Kollegen.

Eigentlich habe ich jetzt schon kein schlechtes Gefühl, was die Prüfung betrifft, allerdings wissen wir ja alle, dass der Stadtverkehr tückisch sein kann. Jedenfalls wäre es schon rein finanziell gesehen super, wenn’s beim ersten Mal klappen würde – sonst muss ich am Ende des Monats noch mehr am Hungertuch nagen wie sonst schon. Und dann nehm ich zur Übung alle Autos, die ich so kriegen kann – Frewillige vor. :freu

* Neulich nannte ich Jürgen mal Jürgen, obwohl er gar nicht Jürgen heißt. Das fand er etwas irritierend.

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Ich, irgendwann mal, lange her.

Analog-Fotos, Fundstücke des Tages. Ich packe gerade meinen Umzugskarton für den Keller und komm ausm Lachen fast gar nicht mehr raus. (Ich meine, ich habe meine allererste Brille aufgehoben! Wtf! Und so wie die aussieht, weiß ich nun endlich, weshalb ich so wenig Freunde hatte.)

Man beachte hier übrigens meine fabelhafte Baby-G-Uhr.

P.S.: Ich wartete im Urlaub mit meinen Geschwistern auf meine Eltern, die gerade Paella aßen. Wir hatten dafür Eis. Irgendwann war das Eis alle und Geduld bei Kindern ist nicht grenzenlos – wisster ja.

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Was mir ja keiner im ersten Moment zutraut, ist, dass ich ein Oranisationstalent bin, und zwar durch und durch. Ja, ich mag chaotisch sein, und ja, ich bin tief in meinem Innern immer noch zwölf und außerdem habe ich rote Haare, aber ich habe mein Leben wirklich fest im Griff. Und auch, wenn ich emotional ab und an etwas struggle und am Ende des Monats immer wieder Pfandflaschen abgeben muss, um mein Überleben zu sichern (was auch nicht immer so toll funktioniert, ich bin inzwischen auf Leitungswasser umgestiegen, muss man nicht so viel schleppen und so), habe ich alles geordnet beisammen – Impulsivität und Ordnungssinn haben eben auch nur einen gewissen Prozentsatz an Überschneidung.

Das Einzige, das einen daran hindert, selbstständig zu werden und das zu tun, was man will, ist Angst – in erster Linie, weil man Angst hat, dermaßen zu verkacken, dass alles den Bach runtergeht. Das andere ist Routine und Gewöhnung. Und die Angst davor, was andere sagen, was eigentlich mal am irrelevantesten sein sollte.

Es gibt gewisse Dinge, die ich gelernt habe, und die ich lernen musste, so auf dem Weg der Selbstständigkeit und Strukturierung meines Lebens. Heute möchte ich denjenigen danken, die mich zu dieser besonderen Type gemacht haben (an dieser Stelle packe ich meinen Zettel aus, auf der meine Dankesrede steht, also: danke, danke!). Ich danke also:

  • Meinem Vater, der mich lehrte: “Entweder machst Du den Mund auf – oder Deinen Geldbeutel.”
  • Meiner Mutter, die eine relativ hohe Schamgrenze hat, die sie wohl an mich weitervererbt hat. Man sollte sich wirklich nicht dauernd genieren, bei dem, was man tut. Die Leute interessiert das in neunzig Prozent der Fälle nämlich sowieso nicht.
  • Meinen Eltern, und zwar dafür, dass ich heute so selbstständig bin, wie ich es nur sein kann, wenn das auch einiges gekostet hat. Ich bin jedenfalls auf niemanden angewiesen, wenn ich es nicht möchte, und das ist ein tolles Gefühl.
  • Meinen Geschwistern. Ja, wenn man klein ist, frisst man den anderen aus Neid noch das Essen vom Teller, aber irgendwann lernt man auch, gerecht zu werden und Verantwortung zu übernehmen.
  • Meinen Arbeitsstellen: Man stößt nirgends mehr immer wieder an seine Grenzen (zumindest wenn man einen gewissen Anspruch an sich selbst hat), die man überwinden muss.
  • Wieder meinem Vater, der mir beibrachte, Papierkram immer ordentlich abzulegen. Dank ihm und seinem Rat, der eigentlich total selbstverständlich sein sollte, kann ich meine Steuererklärung in einer Stunde erfolgreich abhaken. (True story, Leute, das ist einfach wichtig.)
  • Meinen Freunden, die mich (meistens) so nehmen, wie ich bin. Na ja, anders ginge es eh nicht, aber ich denke, jeder weiß, was ich damit sagen will.
  • Das war’s – jetzt hammer auch genug auf die Tränendrüse gedrückt.

Ich weiß nicht genau, was ich hiermit eigentlich sagen wollte, und der Titel ist auch etwas wirr – ich sollte vielleicht doch kein Headline-Texter werden. Könnte aber auch die Hitze sein oder die Overtüre der Zauberflöte, die ich gerade höre.

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(Meine Headlines sind immer noch gut.)

Dass der Stuttgarter Wohnungsmarkt ziemlich zum Kotzen ist, wird jeder wissen, der schon mal versucht hat, eine Wohnung in Stuttgart zu finden – vor allem, wenn man nicht gerade total abseits vom Schlag wohnen möchte.

Ich frage mich manchmal auch, was die meisten Makler im Allgemeinen in Stuttgart so tun: man kommt hin, meistens sind sie unfreundlich, manchmal sind parallel noch andere Mitbewerber dabei, manchmal haben Sie noch Kopfhörer in den Ohren und am Ende bekommen sie zwei Monatsmieten Provision dafür. Da fuq?

Ich weiß, dass es in Stuttgart so ist, dass es massig mehr Bewerber als Wohnungen gibt, die Leute teilweise bis zu einem Jahr nach einer Wohnung suchen, dabei das Niveau irgendwann so weit herunterschrauben, dass man sich auch ‘ne Mülltonne und zwei Martratzen holen kann und irgendwo hinterm Schlossplatz ein windgeschütztes Plätzchen sucht, wo man seine Rote überm Feuer brutzeln lassen kann. “Der Kunde ist König” is’ hier eher nich’ so.

Deshalb bin ich umso glücklicher, dass ich mir für so Fälle in regelmäßigen Abständen positives Karma aufbaue (Spinnen aus der Badewanne helfen, beim Laufen nicht auf Käfer treten et cetera): vier Stück haben wir uns angesehen, die vierte bekamen wir, das dauerte fünf Tage. Es ist (noch) nicht unser Traum, aber sie ist 96 Qudratmeter groß, hat einen Balkon, dreieinhalb Zimmer, einen Schwedenofen, Klimaanlage in jedem Zimmer (der Vormieter war Klimaanlagen-Installateur, hahaha), einen Tiefgaragenplatz, der Biergarten ist eine viertel Stunde zu Fuß weit weg, genau so wie der Ufa-Palast und der Hauptbahnhof – zum Joggen kann ich lässig in den Schlosspark gehen.

Dafür muss man ein bisschen renovieren und ich ziehe nach Stuttgart-Nord, aber für einen Tausi im Monat – was für Stuttgarts Verhältnisse und die Lage echt supergünstig ist (wie man’s halt so sieht, mein Vater fiel beispielsweise schier vom Stuhl) – mache ich das gerne (ist gelogen, ich hasse renovieren). Da wir auch quasi keine Möbel haben, kann man sich komplett neu einrichten, das ist schön. :freu

Zum ersten September ziehen wir ein. Party und so!

PARTY

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Red

Ich finde ja immer noch, dass ich ein sehr guter zweitklassiger Headline-Texter geworden wäre – und auch dieses Mal habe ich mich ordentlich ins Zeug gelegt – nicht so wie 2010 (auch wenn Textausschnitte aus Helge-Schneider-Songs zugegeben immer gehen).

Dieses Mal recherchierte ich sogar, wie man das alles am besten anstellen könnte, ohne den Haaren die dauernden Färbe- und Waschprozesse anzutun, was nötig ist, um von Brünett auf Rot umzuschwenken weil ich so unglaublich erwachsen bin, und mich um meine Gesundheit sorge.
Ich landete dann auch tatsächlich bei YouTube-Tutorials (OHGOTTOHGOTTOHGOTT!) und lernte, dass es eine Farbe gibt, die man mit Oxydant anmischt, dieses Gemisch gekonnt aufs Haar aufträgt, und zack, sind sie rot, quasi in einem Durchgang.

Somit strebte ich gen Friseurbedarfsgeschäft und holte mir rote Farbe, Oxydant, Schüssel zum Anrühren, Messbecher, Handschuhe und Pinsel – like a Friseur. Gekonnt trug ich (das erste Mal) die Farbe nach Anleitung auf meinen Scheitel auf, das funktionierte auch ganz gut, bis ich zu den Stellen kam, wo man nicht hinsieht. Nun ja, irgendwie blöd, das Prinzip hat dann hinten doch nicht mehr so funktioniert, was meine Freude etwas dämpfte. -.- Profi, der ich bin, hat es trotzdem ganz gut geklappt, ohne Pinsel und mit viel Fingerspitzengefühl.

Falls Euch in nächster Zeit also was Rothaariges über den Weg laufen sollte – das könnte ich sein. (Und übrigens: ich kenne alle Rothaarigen-Witze schon, also lasst Euch was Neues einfallen.)

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