Mops

Letztes Wochenende waren wir bei einer Züchterin, um uns unseren zukünftigen Mops anzuschauen. Nach der Deko, die sich ganz subtil auf den Fotos hinter dem Hund versteckt, mutmaßte ich hart, dass es sich um Russen handelt. Die Vornamen taten ihr übriges und auch sonst habe ich ganz tief in der Klischee-Schublade gewühlt. :roll:

Also fuhren wir letzten Samstag gen Maulbronn (endlich weiß ich auch mal, wo das ist), um Familie S. zu besuchen. Wir klingelten, die Tochter öffnete uns die Türe, die Mutter stand direkt neben ihr und ich stellte mich natürlich höflich vor.
Dass der Freund ihr nicht direkt zur Begrüßung ein Highfive gegeben und einen Schnaps bekommen hat, wundert mich bis heute noch – meine Vorahnung bestätigte sich: ab dem Zeitpunkt des Betretens des Hauses wurde nur noch Russisch gesprochen und ein Band der Brüderschaft breitete sich zwischen allen Anwesenden aus (das wollte ich schon immer mal schreiben).

(Habe ich mal von meinen kläglichen Versuch erzählt, mit den Eltern des Freundes Russisch zu sprechen? Ist egal – es war jedenfalls ziemlich deprimierend, und seitdem beschränke ich es auch nur noch auf das Wichtigste: “Danke”, “Bitte” und Trinksprüche. Na ja, und dazwischen tu ich so, als ob ich es könnte, daran Schuld ist aber meist nur der Alkohol.)

Die Welpen waren wirklich zutiefst niedlich (was sage ich: NIEDLICH!) und ich musste mich zusammenreißen, nicht vor Entzückung zu sterben. Es waren zwei Mädchen und ein Junge, und eines der Mädchen war schwarz. Wir tendierten eh schon zu einem schwarzen Mops, und nachdem ich meine schwarze Strumpfhose nach der freudigen Begegnung mit Mama Mops begutachtete, empfand ich diese Entscheidung zudem noch als äußerst praktisch.

Die Mutter erzählte derweil immer wieder ein bisschen was über ihre Hunde, die Tochter übersetzte für mich das Wichtigste und sonst verstand ich nicht so viel vom russischen Smalltalk, schließlich musste ich die ganze Zeit diese unfassbaren süßen Welpen beobachten und konnte mich gar nicht auf was anderes konzentrieren. (Hier stand noch ein furchtbar langer Absatz über die süßen Dinge, die Welpen so machen, den ich aus Image-Gründen löschte.)
Irgendwie entschieden sie sich auch spontan für uns (… das Band der Brüderschaft und so), und nachdem wir alle Hardfacts geklärt hatten, versuchte mich der Freund gewaltsam aus dem Welpen-Zimmer zu zerren, um endlich weiterfahren zu können.

Leider vergeht die Zeit bis zu unserem nächsten Mops-Date viel zu langsam, und dass dann alles geklappt hat, glaube ich auch erst, wenn ich den Mops im Arm halte und mit ihm nach Hause fahre.
Gut daran ist, dass man kann alles in Ruhe vorbereiten kann – und einen Namen brauchen wir auch noch., auch wenn wir schon zu einem tendieren. Wer also vielleicht noch tolle Ideen abseits von Bluebell oder Amberlee für eine schwarze Mops-Hündin hat: immer her damit.

flattr this!



Der Januar war dezent entspannt. Die erste Woche hatte ich noch Urlaub, was dazu führte, dass ich mir vornahm alles machen, was ich sonst irgendwann mal machen wollte. Was ich natürlich trotzdem nicht tat, is’ klar.

Deswegen schaute ich Serien. Da wir beide gerade im großen LOST-Fieber sind – und ich zudem einfach alle Staffeln auf einmal kaufte – schauen wir gerade einfach nur LOST und tun so, als würde uns die Serie sonst nicht groß jucken (“Boah, ich hab vom schwarzen Rauchmonster geträumt, das aus dem Kamin kam, fuck, ich bin so beeinflussbar!”).

  • Mad Men (S06 E04-013 (komplett))
  • LOST (S02 E01-24 (komplett))
  • LOST (S03 E01-23 (komplett))
  • LOST (S04 E01-14 (komplett))

Das macht 71 Folgen. Ich war sogar ausnahmsweise im Kino und sah The Counselor. War eigentlich ganz gut.

Mein großes sportliches Ziel ist der Stuttgart Lauf dieses Jahr, die Halbmarathon-Strecke mit 21 Kilometern. Sprach’s, lief’s und verstauchte sich die Sehne (ja, das geht irgendwie). Party!
Gelaufen bin ich daher in der ersten Woche rund 21 Kilometer, die anderen drei blieb ich brav Zuhause und versuchte so wenig wie möglich zu laufen, was anstrengend ist, wenn man sonst überall zu Fuß unterwegs ist. :liaf

Ich würde ja gerne sonst so von Koks, Nutten und Party berichten (wie sonst auch), aber … na ja. War nich’ so. Ich glaube, das einzige, das da so ein bisschen reinfällt, ist meine Party-Nacht mit Pisa P. auf der Theo, die ich damit zubrachte mit einem Feinwerkzeugmechaniker und einem Agrarirgendwas-Studenten im Teenageralter Gespräche zu führen. Und zu fragen, was so geil daran ist, hier am Wochenende vom Kaff zur Theo zu kommen und abzufeiern. Gleichzeitig fragte ich mich, warum ich eigentlich hier war, aber ich wusste es ja eigentlich schon: Alkohol.

Um kurz zu den tollen und seriösen Dingen im Leben zu kommen: Die wichtigste Entscheidung, die ich den Monat wohl traf, war vermutlich, mir einen Hund zu holen. Kurz gesagt: am 22. Februar wird unser Möpschen hier einziehen – für dieses Ereignis ist der Urlaub schon eingeplant und auch sonst … viel Liebe! :love:

Deswegen wird der Februar fantastisch. Ich hoffe, bei Euch auch.

flattr this!



Ich wollte schon immer einen Hund. Aber wie das so ist, hat immer irgendwas nicht gepasst: Wohnung zu klein, keiner konnte auf den Hund aufpassen, wenn ich bei der Arbeit war, kein Geld oder keine Zeit.

Zudem bin ich auch jemand, der schon mit einem Hund aufgewachsen ist, und weiß, worauf er sich einlässt: frühes Aufstehen, regelmäßiges Spazieren gehen, Organisation bezüglich Hund und Urlaub oder wenn man sonst mal wohin fährt. Nicht zu vergessen die Kosten, die aufkommen können: falls dem Hund was passiert, Hunde-Haftpflicht und Hundesteuer und die ganzen Anschaffungskosten.

Ich habe seit letztem Jahr ziemlich viel über Hunde gelesen, ohne den konkreten Plan, mir jetzt zeitnah einen anzuschaffen. Allerdings haben sich ein paar Dinge so verändert, so dass ich es mir nun tatsächlich überlegt habe: wir haben inzwischen eine große Wohnung, der Freund arbeitet seit kurzem auch zu Hause, so dass der Hund nicht ganz alleine wäre, und wenn er so weit mal stubenrein ist, könnte ich ihn auch mit zur Arbeit nehmen, was natürlich irre praktisch ist.

Nachdem ich mit dem Freund darüber gesprochen habe, überlegten wir uns, welche Rasse es sein soll. Der Fehler, den die meisten hier begehen, ist, einen Hund nach dem Aussehen zu wählen, und nicht nach der Umgebung, in die er passen muss.

Uns war schnell klar, dass es ein kleiner Hund sein muss, weil wir im vierten Stock wohnen. Erstens, weil Welpen keine Treppen laufen dürfen, und zweitens weil das im späteren Verlauf des Lebens auch nicht so der Kracher für das Tier ist.
Des Weiteren wollte ich einen unkomplizierten Hund: freundlich, folgend, dem Menschen angepasst, eben ein perfekter “erster Hund”. Viele Rassen waren mir entweder zu pflegeintensiv (langes Fell), zu dominant (da geht viel Zeit für Erziehung drauf) oder einer, der sehr viel Auslauf braucht.

Wir sind letzten Endes beim Mops gelandet.

Ein Mops wäre spontan definitiv nicht meine erste Wahl gewesen, aber je länger ich mich mit der Rasse beschäftigte, desto sicherer war ich mir, dass es genau diese Rasse sein muss. Und so werden wir uns am Samstag das erste Mal Welpen ansehen. (Und wer immer noch nichts mit einem Mops anfangen kann, sollte sich süße Mops-Welpen-Fotos anschauen.)

Als ich letztes Wochenende in der Heimat war, erklärte mich mein Vater eindeutig für “mopsifiziert”. So ist es. Es ist wirklich schlimm. Ich kann kaum noch über etwas anderes reden und halte mich extrem zurück, um keinem wirklich auf den Keks zu gehen.
Hier kann ich es aber ja noch sagen: Ich kann es kaum erwarten und freue mich wie blöde, bis mein Mops endlich bei uns einziehen kann. Und deswegen kann ich es auch kaum erwarten, bis Samstag ist.

P.S.: Mein Chef hat mir vorgeschlagen, Dog Dancing zu betreiben.

flattr this!



Nintendo 64, ftw!

1997 kauften wir uns unsere erste Konsole, den Nintendo 64. Oder anders: mein Bruder kaufte sich einen Nintendo 64, und wenn er es genehm fand, durfte auch jeder mal damit spielen.
War voll das Highlight, weil wir bis dato keine Konsole hatten (die alte aus den späten Siebzigern meiner Eltern zählt nicht). Um zu spielen, mussten wir uns bis zu dem Tage quasi also mit Menschen abgeben, die wir eventuell nicht mochten, die aber Konsolen hatten. (Klare Prioritäten: Konsolen über Freundschaft.)

1999 kaufte ich mir eine Play Station, von meinem hart verdienten Kommunionsgeld. Das weiß ich noch genau, weil zeitgleich Christina Aguileras “Genie in a bottle”-Single herauskam, die ich immer hörte, wenn ich “Croc 2” spielte.

Worauf ich hinaus will: Ich hatte eine Play Station, mein Bruder einen Nintendo 64 und meine beiden jüngsten Geschwister mussten sich ständig versklaven, um mit irgendwas spielen zu dürfen.

Und wie das so ist unter Geschwistern, entwickelt man so seine Tricks, um seine Ziele zu erreichen. Meistens mit Provokation, das half immer, das Ego herauszufordern. Mein Bruder ließ sich also auf ein Fußballspiel mit meinen jüngsten Geschwistern ein – und sie wetteten natürlich um seinen wertvollsten Besitz, seinen Nintendo 64. Okay, und als kleines Goodie auch um sein Zimmer. Das nenne ich mal hochintelligente psychische Manipulation plus gute Gewinnchancen, ich bin froh, dass beide keine Serienkiller geworden sind.

Und weil wir wussten, dass man sich in bestimmten Situationen nicht mit Sicherheit auf das Wort des anderen verlassen konnte, setzen meine Geschwister auch gleich einen Vertrag auf (was man halt so in dem Alter macht) – in diesem wurden die Spielregeln und Bedingungen erfasst und natürlich alles ordnungsgemäß unterschrieben.

Der Ort des Geschehens war unser langer, schlauchartiger Flur. An den kurzen, sich gegenüberliegenden Seiten befanden sich (Glas-)Türen, die in diesem Fall als Tor fungieren sollten – super Indoor-Fußballfeld also, meine Eltern freuten sich auch bestimmt ‘nen Ast.
Ich hielt mich aus dem Spiel aus gewissen Gründen raus, schließlich hatte ich meine Play Station. Außerdem ging die Glasscheibe der Eingangstüre schon auf meine Kappe, als ich meinem Bruder mit einem Besen hinterher gerannt bin (oder andersrum). Man muss ja den Hass nicht unnötig schüren und auf seine Seite ziehen.

Das Ende vom Lied war, dass mein Bruder verlor, und meine jüngsten Geschwister natürlich auf ihr Recht pochten. Sie hätten ja einen Vertrag und so, alles völlig rechtens und geregelt, sie hatten sogar schon erste Umzugspläne entwickelt. Mein älterer Bruder, seines Zeichens eh schon ein schlechter Verlierer, war ein bisschen verzweifelt, weil er so gar nicht mit einer Niederlage gerechnet hatte. Er spielte ja schließlich auch im Fußball-Verein. Zwar nicht mit Tennisbällen, aber hey, die Technik bleibt ja dieselbe.

Deswegen tat er das, was ein schlechter Verlierer halt so macht: er aß den Vertrag einfach auf. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum er ihn nicht einfach zerriss, vebrannte oder im Klo herunterspülte. Vielleicht empfand er den Vertrag wirklich erst als nichtig, wenn auch der allerletzte Schnipsel im Verdauungstrakt landete.

Und meine Eltern, die verzogen keine Miene bei der Geschichte. (Ich glaube, das lernen Eltern einfach irgendwann. Keine Miene verziehen. Und danach in den Keller zum Totlachen gehen.)

Sie erklärten uns lediglich trocken, dass wir in Zukunft doch einfach immer eine Kopie des Vertrages anfertigen sollten – zur Sicherheit.

flattr this!



Achtung: Spoilergefahr! Nachfolgende Staffelbeschreibung kann Hinweise auf die vorherige/n Staffel/n enthalten. Ansonsten findet man alle bisher bewerteten Serien hier. (Wächst stetig.)

Dexter, Staffel 1: ✯✯✯✯✯✫
Genre: Krimi/Drama/Schwarzer Humor.

Dexter Morgan ist Forensiker beim Metro Police Department in Miami und untersucht Blutspuren. Was keiner weiß: Er ist selbst jemand, der Menschen tötet, die schuldig sind – aber nie verurteilt wurden. Seine Stiefschwester Debra ist, wie der Vater der beiden, ebenfalls bei der Polizei und hofft mit dem Fall des Serienmörders, der “Kühllaster-Killer” genannt wird, ins Morddezernat befördert zu werden. Für Dexter ist es allerdings mehr, als nur ein Serienmörder – er scheint ihn zu kennen und herausfordern zu wollen. Und Dexter nimmt die Spur auf, und riskiert dabei auch, entdeckt zu werden.

Krimi-Serien sind nun wirklich nicht meins – aber Dexter ist anders. Ich mag seine pragmatische Art, weil er nicht aus Emotionalität, sondern aus Berechnung handelt – was immer wieder für Lacher sorgt, vor allem, wenn er an einem Tatort die Blutspritzer untersucht und förmlich ins Schwärmen gerät, wie der Mörder beim Tatvorhergang vorgegangen sein könnte (und alle anderen so denken: DA FUQ?!). Zudem bekommt man Episode für Episode Einblick in die Geschichte Dexters, und warum er ist, wie er ist: ein Mensch, der töten will, und versucht, es zu kontrollieren, in dem er nur Menschen tötet, die es verdient haben.

Kurz gesagt: Guter, schwarzer Humor, tolle Charaktere, fesselnde Story und ziemlich viel Blut.

LOST, Staffel 2: ✯✯✯✯✯✫
Genre: Mystery/Drama/Abenteuer.

Die zweite Staffel setzt dort an, wo die erste endete – eine neue Ära beginnt, neue Aufgabenfelder entstehen und Fragen suchen nach einer Antwort. Die Zahlen 4, 8, 15, 16, 23 und 42 geben den Bewohnern der Insel einige Rätsel auf, genau so wie die Station “Der Schwan” der Dharma-Initiative – und natürlich die berüchtigten “Anderen”. Es tauchen neue Charaktere auf, und man weiß nicht so recht: welchen kann man trauen, und welchen nicht?

Mich hat die zweite Staffel LOST genau so gefesselt wie die erste, allerdings neigten die Schreiber dazu, die Charaktere ab und an etwas penetrant nervig auftreten zu lassen. Jedenfalls kann ich mir diverse Wut- und “WIR MACHEN DAS JETZT SO WIE ICH ES GESAGT HABE UND SOFORT!”-Ausbrüche nicht anders erklären, wo man halt echt facepalmend vor dem Fernseher sitzt. Ansonsten habe ich nichts auszusetzen, fesselnd wie immer.

Kurz gesagt: Immer noch spannend, immer noch gut – weitermachen!

The Walking Dead, Staffel 2: ✯✯✯✯✫✫
Genre: Drama/Horror.

Die Gruppe um Rick Grimes, einem ehemaligen Hilfsheriff, streift weiter durch die Welt voller Zombies, um die verschwundene Sophia – und “nebenbei” einen geeigneten Platz zum “Leben” – zu finden. Auf einer Farm findet die Gruppe zunächst Zuflucht, allerdings behüten auch die Farm und die Familie dort das ein oder andere Geheimnis, die das harmonische Zusammenleben der einzelnen Charaktere auf die Probe stellt. Und auch zwischen den Mitgliedern gibt es immer wieder Kriseleien freundschaftlicher und beziehungstechnischer Art.

Ich mag The Walking Dead trotz der offensichtlicher “Gut und Böse”-Charaktere, was der Serie ein bisschen die Spannung nimmt. Man weiß dadurch auch immer grob, was nun passieren und wie sich welcher Charakter entwickeln wird. Trotzdem macht es Spaß, ihnen allen dabei zuzusehen – und wohooo, einen WTF-Moment gab es auch (wenn auch ab und an zu viel Schwanzvergleich, aber so isses halt).

Kurz gesagt: Tolle Fortsetzung, ein bisschen zu offensichtlich, macht aber trotzdem Spaß.

flattr this!



Screenshot aus dem Jahre 2005.
2005.

flattr this!



Zugenommen oder abgenommen? Wohl gefühlt oder krank gewesen?
Weder zu- noch abgenommen, schätze ich. Meine Waage wurde beim Umzug nämlich geschrottet – der Karton brach durch und meine Höschen waren wohl nicht abfedernd genug. Seitdem lebe ich ganz gut ohne sie.
2013 habe ich weitgehend ohne größere Ausfälle durchgestanden, abgesehen von meiner Angina und so ‘n paar kleinen Wehwehchen.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Beziehungsweise: von Langhaarfrisur auf Kurzhaarfrisur getrimmt. Seitdem frage ich mich ständig, warum ich das nicht schon früher getan habe. -.-

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Es blieb ziemlich gleich – eine viertel Dioptrie weniger auf dem rechten Auge. Und ja, auch mit einer viertel Dioptrie weniger muss man sich völlig neu an so eine Brille gewöhnen, ich lief die ersten paar Stunden wie ein Besoffener durch die Gegend.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Führerschein. 2.300 Öcken. :liaf

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Etwa 430 Kilometer gejoggt, 250 Kilometer geradelt und 42 Kilometer geskatet. Ich Sportskanone, gebt mir ‘nen Orden!

Der hirnrissigste Plan?
Am ersten Weihnachtsfeiertag etwa 30 Schnäpse in zehn Stunden zu trinken, vermutlich.

Holi Festival Stuttgart

Die gefährlichste Unternehmung?
Durch die Anden mit dem Bus und meistens mit der Fensterseite zum Abgrund sitzen und die Chance, jeden Moment von einem herunterkommenden Steinschlag erschlagen zu werden. Vielleicht aber auch nur das Holi-Festival. Oder Glühwein trinken in Prag.

Die teuerste Anschaffung?
Der Führerschein. Und meine neue Brille, mit 400 Piepen. Man könnte meinen, ich hab’s superdicke, dabei kann ich einfach nur super mit Geld umgehen. -.-

Das leckerste Essen?
Kochen wir immer selber. Um das zu verfolgen hab ich eigens den wahnsinnig hässlich klingenden Hashtag #jennyeats definiert. Vieles gibt es aber auch hier zu bestaunen.

Buch des Jahres?
Gott, keine Ahnung. Ich hab vielleicht eins gelesen. Oder zwei, weil Urlaub. Ich bin so ungebildet.

Film des Jahres?
“Django Unchained”. Oder “The Perks of Being a Wallflower”.

Serie des Jahres?
“Game of Thrones”, “Mad Men” und “The Tudors”. Der Rest war auch gut. (Insgesamt 23 Serien in 42 Staffeln gesehen. #lost)

Peru

Die beste CD?
“Django Django” von Django Django.

Das beste Lied?
Feist – The Bad In Each Other.
Depeche Mode – Barrel Of A Gun.
Es gibt Reis, Baby – Helge Schneider. (Brhrhrhrhr.)
Lorde – Royals.
Woodkid – I love you.

Das schönste Konzert?
Depeche Mode in Stuttgart. (Ich war ja nur auf einem, voll unspannend.)

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Schlafen. Eindeutig. Und dem Spielen von Hay Day.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Dem Freund, renovieren und jeder Menge Serien.

Vorherrschendes Gefühl 2013?
“Da geht noch was.”

2013 zum ersten Mal getan?
Den Auto-Führerschein erworben. Selber Motorrad gefahren. Die Haare richtig kurz schneiden lassen.

Yeah

2013 nach langer Zeit wieder getan?
Mir die Haare Rot gefärbt. Mit dem Partner zusammengezogen (wir gehen uns jetzt mächtig auf den Sack). Mich piercen lassen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Zu vieles Nachdenken, Respektlosigkeit und endloses Renovieren.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Überzeugen wird völlig überbewertet.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich investiere gerne ins Reisen. Meine bessere Hälfte auch. Wir schenken uns quasi immer gegenseitig unsere Reisen. Reisen über alles. Also reisten wir nach Peru. (Man kann nie oft genug “reisen” sagen.) :love:

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Meine Schwester hat mir einen sehr schönen Brief zum Geburtstag geschrieben, der geht über ziemlich alles. Na ja, okay: mein Nintendo 3DS kann da eindeutig mithalten. :liaf

Essen forever

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Ich wünsche mir, dass Du glücklich wirst.”

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
“Dafür, dass wir nun zusammenwohnen und uns jeden Tag nerven, sind wir eigentlich trotzdem ganz cool.”

Und was war sonst noch?
Ich zog um, nach Stuttgart-Nord. Bin jetzt voll ghetto.

2013 war mit einem Wort …?
Famos!

2012 | 2011

flattr this!



Der Dezember ist immer ein Monat, in den jeder Scheiß fällt, unter anderem die Geburtstage meiner Wenigkeit und der des Freundes. Außerdem natürlich der ganze vorweihnachtliche Shizzle und Silvester, es war also viel zu tun und einer meiner Vorsätze sollte sein, dass ich wohl weniger Schnäpse trinke, weil ich dann furchtbar peinlich werde und Eiskonfekt in meiner Jackentasche rumtrage und dieses erst Stunden später finde (was irgendwie ekelhaft ist).

Da ich im Dezember nicht viel – abgesehen von den vollgestopften Wochenenden – unternahm und auch wenig Sport trieb, hatte ich eine verdammt großes Serien-Pensum:

  • Sex and the City (S05 E01-06)
  • The Walking Dead (S01 E01-06 und S02 E01-13 (beide komplett))
  • The Borgias (S01 S01-09 (komplett))
  • LOST (S01 E01-22 (komplett))
  • The Newsroom (S01 01-05)
  • Downton Abbey (S01 E01-07 (komplett))
  • Mad Men (S06 E01-03)

Das macht sensationelle 71 Folgen (NO LIFE!). Außerdem sah ich den zweiten Teil der Hobbit-Trilogie, Smaugs Einöde und irgendwann spätnachts Der Exorzist im Director’s Cut, damit ich den miesen Hobbit-Film verdrängen konnte.

Meine mordsmäßige Sport-Statistik:

  • Gelaufen: 16 Kilometer.
  • Ein weiterer Punkt, damit es nicht so ärmlich aussieht.

Also nicht wirklich viel, dafür beginnt ab nächstem Jahr mein Training auf den Halbmarathon im Juni beim Stuttgart-Lauf, whoop whoop, ich werde höllisch leiden, und natürlich siegen!

Euch allen wünsche ich übrigens ein gutes neues Jahr 2014. Ich hoffe, ihr habt Euch alle ordentlich betrunken. Ich nicht, dafür lag ich kurz nach Jahresanfang trotzdem auf einem Parkettboden, weil ich unterschätzt hatte, wie rutschig die so sein können.

Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November

flattr this!



Alle bisher bewerteten Serien findet ihr hier. (Wächst stetig.)

Die Säulen der Erde, Mini-Serie: ✯✯✫✫✫✫
Genre: Historie/Fiktional.

Die Geschichte spielt im 12. Jahrhundert in England, im Mittelpunkt steht der Bau einer neuen Kathedrale im Ort Kingsbridge. Prior Philipp versucht mit Hilfe Tom Builders eine neue Kathedrale zu bauen, die noch beeindruckender werden soll, als alles, was je da gewesen ist. Parallel dazu herrscht ein Erbfolgekrieg zwischen Stefan von Blois und seiner Cousine Matilda, der leiblichen Tochter des Königs Heinrich I. Um die Kathedrale bauen zu können, braucht die Priorei die finanziellen Mittel und auch Materialien, um die Kathedrale fertig stellen zu können, was wiederum vom König abhängt – und wie er die Rechte vergibt. Natürlich gibt es Gegenspieler, die den Bau verhindern wollen, das wäre unter anderem der Bischof Waleran Bigod, der vor keiner Intrige zurückschreckt. Und auch sonst hat jeder Charakter sein Päckchen zu tragen.

Ich glaube, Die Säulen der Erde ist das schlechteste, was ich jemals in diesem Genre an Serie gesehen habe, und doch ist sie keinesfalls so schlecht, dass ich sie nicht zu Ende gesehen habe. Allerdings war’s eher so: “Ist es dann jetzt dann bald mal aus?”
Negativ beigetragen haben unter anderem die Kostüme und die Stylisten, die gefühlt kein großes Budget hatten, um sich ein wenig Mühe zu geben. Auch die Schauspielqualiät war manchmal nicht wirklich der Kracher. Einzig Jack Jackson aka Eddie Redmayne, der auch erfolgreich in Les Misérables mitgewirkt hat, fiel mir hier positiv auf.

Kurz gesagt: Voraussehbar, kurzweilig unterhaltsam, kein Must-have-seen.

Girls, Staffel 1: ✯✯✯✫✫✫
Genre: Drama/Comedy.

In Girls geht es um Hannah, Mitte 20, der die finanziellen Mittel von ihren Eltern entzogen werden, damit sie nach dem College endlich mal ihren eigenen Beinen steht. Dadurch gezwungen sucht sie sich einen neuen Job, der endlich mal bezahlt ist, und verfolgt ihren Traum, endlich Schriftstellerin zu werden. Hannah begleiten drei Freundinnen: Shoshanna, Jessie und Marnie, natürlich alle grundlegend unterschiedlich, die versuchen, ihr Leben beüglich Freundschaft, Liebe und Finanzen irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Und natürlich spielt Adam, der Lover von Hannah, eine nicht unbedeutende Rolle.

Ich kaufte mir Girls, weil die Serie überall gehypt wurde – die Geschichte ist an sich jetzt ja nichts Neues oder Weltbewegendes. Die Idee der Geschichte kam von Lena Dunham (die auch die Rolle der Hannah spielt), die sich anscheinend von Sex and the City und Gossip Girl inspirieren ließ. Allerdings kann ich sagen, dass man das nicht wirklich merkt, und das auch gut so ist: sie ist weder teeniehaft noch übertrieben klischeehaft. Ich bin nie so wirklich warm mit den Charakteren geworden – hab die Serie zwar schon gerne gesehen, aber die zweite Staffel erst mal nicht geholt, weil es mich nicht gecatcht hat. Aber wer weiß, vielleicht gebe ich ihr noch eine weitere Chance, denn eines ist sie wirklich: authentischer als alles andere, was ich bisher in die Richtung gesehen habe.

Kurz gesagt: Vier Mädchen – viele Probleme, mit denen man sich durchaus identifizieren kann und sich gut unterhalten fühlt.

Mad Men, Staffel 1: ✯✯✯✯✯✫
Genre: Drama.

New York City, die sechziger Jahre: die Agentur Sterling Cooper beherbergt viele interessante Charaktere und Geschichten, um die sich Mad Men dreht. Im Mittelpunkt steht Don Draper, Creative Director der Agentur, Womanizer und Naturtalent in seinem Beruf, und die Geschichten, die sich um ihn und die Menschen in seinem Umfeld drehen. Es geht um Kunden, Aufträge, Macht, Familie und natürlich auch die Liebe – oder wie ich es für Don Draper eher ausdrücken würde: eine Findung seiner selbst. Das obligatorische Glas Scotch ist genauso ein Bestandteil der Serie wie die Zigarette, die sich irgendwer alle paar Minuten anzündet, so wie die Frauen, die damals eher die Rolle als schmuckes Beiwerk oder als Empfangsdame beziehungsweise Sekretärin spielten.

Natürlich war Mad Men ein Muss, “schließlich arbeite ich in einer Agentur”. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie Agenturen oder allgemein das Leben in den sechziger Jahren funktionierten (zumindest dargestellt wie in der Serie), und jedes Details passt: die Kostüme, die Umgebung, die Themen, die Charaktere. Und natürlich auch die Kunden und die Produkte, die aufgegriffen werden, die jeder kennt. Zugegeben: es hat etwas länger gebraucht, bis ich in Mad Men verfallen war (im Gegensatz zu Don Draper, HACHSEUFZ!), aber jede Minute hat sich gelohnt. Mad Men ist nicht für jedermann, eher für die, die es gerne mögen, wenn es thematisch und charakterlich etwas tiefer geht und nicht alles allzu offensichtlich passieren muss – und all das erfüllt die Serie.

Kurz gesagt: Blühendes Agenturleben in den sechziger Jahren; Liebe, Sex, Macht, Intrigen und jede Menge geniale Charaktere.

Downton Abbey, Staffel 1: ✯✯✯✯✫✫
Genre: Historie/Fiktional/Drama.

Downton Abbey handelt von der adeligen Familie Crawley und ihren Dienstboten Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Familie Crawley ist eines nicht vergönnt: einen Sohn als Erbfolgen, weswegen die Erbfolge an einen Cousin dritten Grades, Matthew Crawley fallen würde. Die Familie ist deshalb sehr darauf bedacht, ihre erste Tochter Mary zu verheiraten, um das Erbrecht zu sichern. Zeitgleich fängt im Hause John Bates als Kammerdiener an, der wegen einer Kriegsverletzung anfangs unangenehm auffällt und auf Grund seiner ruhigen und eher schweigsamen Art natürlich eher argwöhnisch von seinen Kollegen betrachtet wird.

Ich holte mir Downton Abbey, weil ich auf Kostümfilme stehe, die sich irgendwo in die Geschichte einfädeln. Ich muss sagen, ich wurde gut unterhalten, man kann es relativ kurz so zusammenfassen: drei Töchter, die eine muss und will nicht verheiratet werden, die zweite will, aber darf nicht und der dritten ist es egal, sie ist eher politisch interessiert. Und auch unter den Dienstboten wird es spannend, denn mit dem neuen Kammerdiener kommt es zu Lügen und Intrigen. Die Geschichten beider Gesellschaftsebenen sind ausgewogen miteinander verwoben, was insgesamt für gute Unterhaltung sorgt, auch wenn alles nicht so wahnsinnig tief geht und na ja, ihr wisst schon. Trotzdem gut.

Kurz gesagt: Kostümserie, die amüsiert.

flattr this!



Gestern Abend fuhr ich nach Hause, kam an, und bin erst mal schön mit dem Auto herum gecruist, yeah! (Was bedeutet: Ich hab’s an einer Ampel hemmungslos abgewürgt.)

Erst war ich mit R. bei McDonald’s, danach sind wir aus unerfindlichen Gründen (ich wollte noch länger herumfahren) noch zu unserer alten Schule gefahren und sind total verbotenerweise aufs Schulgelände. R. hatte schon ein schlechtes Gewissen, ich natürlich nicht, weil ich ein total unkorrekter Mensch bin. Den Schnaps haben wir gestern mal beiseite gelassen, schließlich hab ich noch Probezeit bis September 2015.

Heute haben wir dann unseren Baum geschmückt, der so hässlich ist, dass ihn wohl nie jemand für Schnaps loben würde. (Kein Christbaumloben das Jahr bei uns.)
Davor hatte ich mein erstes Nahtod-Erlebnis mit dem Auto, weil ich volle Wucht in eine Kurve – die steil hochgeht – reingecruist bin und fast das Schild gegenüber geküsst habe. Wir sind aber alle noch am Leben, alles super.
Danach quälte ich mich etwas mit dem sechzehn Jahre alten Auto meiner Patchwork-Schwester, mit dem ich es kaum den Buckel hochschaffte.

Und momentan verstecke ich mich auf der Toilette, um nicht mit unserer Ami-Verwandtschaft telefonieren muss, was beweist, wie sehr ich es liebe, zu telefonieren.

Fröhliche Weihnachten Euch allen!

flattr this!



Bloggen seit 2004 | Theme „Wohnzimmer“ by www.quartier-vier.de