Hallo, Freunde der Sonne. Ich sende Euch viele Grüße aus Prag – wo ich von Freitag bis morgen sozusagen ein verlängertes Wochenende bleiben werde, um den Geburtstag des Freundes zu feiern, möglichst viel zu essen und möglichst wenig zu sehen (wahrscheinlich).

Zwischen Weißwein, Mittagsschlaf und meinem baldigen Abendessen in einer Jazz Bar habe ich Helmuts Stöckchen beantwortet, das Themen thematisiert, die eben “gar nicht gehen”. (Bevor ich wieder zu berauscht bin – in Tschechien trinkt man Schnaps nämlich in 4-cl-Mengen.)

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Essen.
Ich bin ein Genussmensch und esse total ungerne mit Leuten, die ihr Essen so schnell und gierig essen, dass man glaubt, demnächst breche der Krieg aus. Zudem esse ich total ungern vor dem Fernseher – essen ist für mich ein Gesellschaftsding und macht man “nicht so nebenher”. Like a Spießer.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Klamotten.
Ich finde, dass Crocs und Ugg Boots die hässlichsten Schuhe der Welt sind.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Musik.
Musik ist Geschmackssache. Ich persönlich freue mich immer, wenn jemand Musik auch abseits des täglichen Radio-Gedüdels hört und bei dem Thema einfach ein bisschen “tiefer” geht als nur an der Oberfläche zu kratzen. Zudem geht mir die Eintönigkeit in den Charts irgendwann auf den Zeiger.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Duft.
Parfumschwaden. Und der Geruch von Leber, die gerade anbrät. Kindheitstrauma.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Jahreszeit.
Ich mag keine extremen Jahreszeiten, deswegen bin ich Freund des Frühlings und des Herbsts. Der Frühling hat es mir allerdings etwas mehr angetan, da es einfach schön ist, wenn die Natur wieder zum Leben erwacht. (Das ist tatsächlich die erste spontane und unzensierte Version der Antwort. Morgen schreibe ich wahrscheinlich ein Gedicht über das Glitzern des Schnees und den schmilzenden Tau in der Sonne.)

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Süßigkeiten.
Ich bin tatsächlich kein großer Fan von Süßigkeiten, vor allem nicht, was Marzipan, Vanille oder Schokolade betrifft. (Ich werde deshalb liebevoll “Emo-Jenny” genannt, dabei esse ich sogar Schokolade. Manchmal. Wenn ich mal wieder geistig umnachtet bin und meine Gelüste nicht im Griff hab.)

“Das geht gar nicht” in Bezug auf YouTube.
Was nervt, sind die GEMA-Einschränkungen – was allerdings mehr ein GEMA- als Youtube-Problem ist.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf McDonald’s.
McDonald’s ist seit meinem ärmlichen Vegetarier-Leben eher so an letzter Stelle gerückt – alle ein, zwei Monate verirre ich mich zwar dort hin, allerdings nur um anschließend zu denken: “Scheiße, warum zur Hölle bin ich eigentlich hier?”

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Personen.
Stammtisch-Geschwätz, was konkret bedeutet: alles nachzureden, was man gerade so gehört hat, ohne zu reflektieren. Man kann nicht deutlicher signalisieren, dass man keine Ahnung hat.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf öffentliche Personen.
Öffentliche Personen sind mir prinzipiell egal.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Haare.
Abgesehen von meinen sind mir andere Haare egal. Und meine sind super, nur hätten sie mal wieder dringend einen Friseur nötig. -.-

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Party.
Langweiliger Smalltalk mit Menschen, die mich nicht interessieren.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Auto.
Fahrer, die offensichtlich nicht wissen, wo sich der Blinker befindet. Wesentlich mehr kann ich hierzu gar nicht beitragen, bin ja blutiger Anfänger. Wahrscheinlich regen sich andere mehr über mich auf, als ich mich über sie. :roll:

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Eltern.
Eltern, die ihren Kindern sogar im Erwachsenenalter alles nachtragen und tun und machen, dass sie sich gar nicht gezwungen sehen, endlich mal selbstständig zu werden.

“Das geht gar nicht” in Bezug auf Instagram.
Eine Millionen Hashtags. Come on.

Ich werfe das Stöckchen an alle weiter, die Lust darauf haben.

flattr this!


BÄH, LEBER! Ich schließe mich dir an. Leber ist sowieso das Ekligste, was es gibt.

  

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Das mit den GEMA-Ding und den Hashtags hab ich schon echt bei vielen gelesen.

Über dein Lebertrauma kannst ja mal bloggen :D

  

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Ich hab das Gefühl die Antworten im Bezug auf McDonalds, Youtube / die GEMA und Instagram / Hashtags fallen bei allen gleich aus.
Stellt sich nur noch die Frage, warum doch so viele zu MacDonalds gehen und warum es so viele Leute für nötig halten tausende Hashtags auf ein Bild anzuwenden.

  

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Amelie: BÄH, LEBER! Ich schließe mich dir an. Leber ist sowieso das Ekligste, was es gibt.

Kann man so sagen.

Christiane: Über dein Lebertrauma kannst ja mal bloggen. :)

Ich glaube nicht, dass das so spannend wäre. ;)

Patrizia: Ich hab das Gefühl die Antworten im Bezug auf McDonalds, Youtube / die GEMA und Instagram / Hashtags fallen bei allen gleich aus.
Stellt sich nur noch die Frage, warum doch so viele zu MacDonalds gehen und warum es so viele Leute für nötig halten tausende Hashtags auf ein Bild anzuwenden.

Das ist relativ einfach zu beantworten: weil es immer noch den anderen Teil gibt.

  

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Stammtisch-Geschwätz – oh ja: Oh nein…

  

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