Blablabla: Ich habe das erste Mal einen Fernbus von Stuttgart nach München direkt gebucht – für 56 Euro (und zwei Personen). Das könnte die Bahn mit ihren Wucherpreisen jedenfalls für mich ablösen.

Ego: Hatte am Montag mal wieder die Idee, mich piercen zu lassen. Samstags wollte ich hin, allerdings bin ich, was Dinge betrifft, die ich unbedingt haben will, ziemlich ungeduldig. Somit bin ich Dienstag mittags zum Piercer meines Vertrauens und habe es einfach machen lassen. Seitdem bin ich stolze Besitzerin eines Snugs (ja, der Stecker wird noch kürzer).

Snug

Essen & Trinken: Seitdem sich unser Tagesrhythmus nach der großen Renovierungsphase eingependelt hat, essen wir nun regelmäßig und vor allem weniger Fast-Food-Shizzle (keine Zeit und Döner direkt im Haus ist einfach keine gute Kombi). Abends kocht in der Regel der Freund, dann essen wir gemütlich im Wohnzimmer am Esstisch und lassen den Tag Revue passieren – für mich eigentlich der wichtigste Moment des Tages.
Wir kochen dann auch so viel, dass ich was in die Agentur mitnehmen kann. Es ist nämlich ein bisschen ein Dilemma: Ich kann mittags einfach nicht immer die gleichen Dinge essen, und ich meine, es gibt hier schon eine gewisse Auswahl – aber wenn man ehrlich ist, landet man ein Mal pro Woche ja doch eben beim Döner, Metzger, Chinesen oder Pizza-Service und isst dort meist auch dasselbe.

Meinung: Es gibt introvertierte Menschen und extrovertierte Menschen. Irgendwann muss der Großteil der Menschen auch mal lernen, dass auch introvertierte Menschen so sein dürfen, wie sie sind, und dass das auch gut so ist. Nicht jeder muss das Talent haben, die Masse unterhalten zu können, schnell ins Gespräch zu kommen und Kontakte knüpfen zu wollen. Nicht jeder möchte das, und ja, wir sind auch so glücklich. Auch ohne viele Menschen um uns herum. Oder gerade deshalb.

Momentaufnahme: Ich backe gerade Brot. Vielleicht sollte ich mir mal eine Kastenform besorgen, eine gusseiserne Pfanne ist auf Dauer vielleicht nicht das richtige Behältnis. :liaf Schmeckt trotzdem fantastisch, das Rezept findet ihr hier.

Selbstgemachtes Brot

Musik: Neuestes Musik-Fundstück. Ich bin jetzt schon total high von dem Song.

Narf!: Die Frage, ob ich mir jetzt ein Auto hole, weil ich nun den Führerschein besitze, nervt ein bisschen. Seit wir beide in der Stadt wohnen, steht das Auto die meiste Zeit in der Garage, und ich würde mal behaupten, selbst im Raum Stuttgart braucht man für kleine Besorgungen und das Weggehen nicht unbedingt ein Auto. Also nee, ist nicht geplant. (Ganz allgemein muss ich mir das “Du kannst gar kein Auto fahren und kannst das deshalb nicht beurteilen”-Geschwätz glücklicherweise nicht mehr anhören – denn inzwischen kann ich fahren.)

Rückblende: Hatte am Dienstag meine erste Motorrad-Fahrstunde und war etwas desillusioniert, weil ich es mir doch etwas einfacher vorgestellt habe (“wie Fahrrad fahren, nur mit einem schwereren Gerät”, ähem), als es eigentlich ist. Prinzipiell hatte ich nie Angst vor dem Fahren, aber wenn man mal auf so einem Ding sitzt, denkt man sich dann schon so: oh. Jürgen* wollte mich immer wieder mal mit ‘nem Baseballschläger zusammenhauen, weil ich die Reihenfolge “Kupplung – Bremse – Beine runter” abwandle in “Beine runter – Kupplung – Bremsen”, weil die Angst, dass das Teil umfällt, schon präsent war.
Heute Morgen hatte ich das zweite Mal Unterricht, dem ich etwas skeptisch entgegen blickte, weil’s beim ersten Mal ja eher so semi-gut lief. Es war allerdings echt gediegen, Jürgen hat mich einfach mal machen lassen, und während der paar Stunden, die ich über den Wasen cruiste, entwickelte ich auch langsam aber sicher ein Gefühl für das Motorrad. Ich habe im Gegensatz zu Dienstag auch mal richtig Gas gegeben (krasse 50 km/h!) und fast ein paar Tauben überfahren.
Zum Schluss sind wir schon Slalom um die Hütchen gefahren und mir wurde überraschenderweise Talent zugesprochen (“Des sag I fae ed oft, dass jemand echt gut isch, gä, aber des Fahrgefühl hosch scho, woiß gar ed, warum Du di beim erschda Mol so og’schtellt hosch!”).

Serien: Momentan die zweite Staffel “Die Tudors” und erste Staffel “Nip Tuck”. Ich liebe beides. Geschichtliches ja sowieso (leider kenne ich halt nun die ganze Tudor-Geschichte schon, weil ich zu jedem Charakter die Biografie auf Wikipedia durchgelesen habe, hehehehe). “Gilmore Girls” läuft so nebenher und “Girls” habe ich leider an einem Abend durchgesuchtet. Ups.

Sport: Seitdem ich unter der Woche jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit unterwegs bin, ist’s nicht mehr so, dass ich danach noch ein großes Bedürfnis spüre, laufen zu gehen. :roll: Ich mach’s dann trotzdem – meist aber nur zwischen fünf und acht Kilometer, was völlig ausreicht. (Is’ ja nun auch kalt und so, da lockt’s mich nicht mehr so raus.) Im Fitness bin ich nun auch immer wieder zu finden, momentan ein Mal die Woche, wenn ich lustig bin, schaff ich’s am Wochenende immer wieder mal hin.

Wortwechsel: Ein Kellner, nach einem Besuch in einem italienischen Restaurant: “Ich musse sagen – Sie haben sooo schön die Haare! Die Farbe und die Schnitt! Steht ihnen fantastisch. Wissen Sie, es ist wie mit Fraue und die hohe Schuhe – manchen steht es, manchen nicht. Und so ist es bei Ihnen mit die Haare. Einfach bellissima!”

* Jürgen, der gar nicht Jürgen heißt, findet meinen neuen Haarschnitt übrigens klasse. “Nur die rode Hoor, die fend I emmer no ed guat. Aber Du musch ja damit rumlaufa.”

flattr this!


Das Brot muss ich auch unbedingt ausprobieren :D

Und zum piercing: aua.

  

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Irgendwie reizt mich deine Beschreibung vom Motorrad fahren, es mal zu probieren.

  

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Ohne Auto geht prima. Aber hier ist es auch etwas flacher, so dass das meiste mit dem Rad geht.

Nur verwechseln mich deswegen manche mit einem überzeugten Radfahrer. Nur bin ich eigentlich nur geizig. Denn ein Auto kostet ja laufend Geld. Und so richtig Spaß hat mir das Fahren noch nie gemacht. Als ich mal mit einer Bekannten und deren Cabrio unterwegs war, konnte ich ihre anfängliche Skepsis wegen des Ausflugs schnell beseitigen, als ich erklärte, dass ich nicht auch mal kurz fahren will.

  

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Chrissy: Und zum piercing: aua.

Das tut nicht weh.

Henning: Irgendwie reizt mich deine Beschreibung vom Motorrad fahren, es mal zu probieren.

Kannst ja mal Sozius sein.

Marc: Nur verwechseln mich deswegen manche mit einem überzeugten Radfahrer. Nur bin ich eigentlich nur geizig.

Geht mir ähnlich, nur dass ich mich über den sportlichen Nebeneffekt freue. ;)

Marc: Als ich mal mit einer Bekannten und deren Cabrio unterwegs war, konnte ich ihre anfängliche Skepsis wegen des Ausflugs schnell beseitigen, als ich erklärte, dass ich nicht auch mal kurz fahren will.

Ich fahre eigentlich ganz gerne – meistens ist es mehr von den Mitfahrern abhängig, als vom Auto oder der Lokalität.

  

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Snug? Cooler Name für so ein cooles Piercing. Ich hätt ja auch gern noch etwas an den Ohren… Tragus oder so.. Oder ein SNUG! Das Wort allein klingt doch einfach… WOW!

Das Brot muss ich auch mal backen!

  

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Verena: Oder ein SNUG! Das Wort allein klingt doch einfach… WOW!

Ja, gell. Do it. :D

Marc: A propos Auto und Kosten: Wertverlust bei Autos: Die Geldvernichtungsmaschine

No car, no cry.

  

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