Selten hat mich ein Werbefilm so ergriffen wie dieser, weil er eigentlich in wenigen Minuten, und völlig ohne den Zeigefinger zu erheben, vermittelt, was in unserer Welt und in unserer Einstellung zu Lebensmitteln falsch läuft.

Absolute Anschau-Empfehlung – auch wenn ich ein wenig über das Unternehmen (und die Branche) erstaunt war, das diesen Film in Auftrag gegeben hat.

flattr this!


Schade dassie Massenproduktion billiger is

  

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Das Problem dadran ist auch, wenn man bedenkt, dass durch die Massentierhaltung wichtige Lebensräume für andere Tiere zerstört werden und auch ganze Wälder abgerodet werden, kommt noch umschwer hinzu das Dämliche Verhalten der Lebensmittelindustrie und der Gastronomie: Alles muss jederzeit für jeden da sein.

Gestern hab ich beim Fernsehen einen Spot von Rewe gesehen, zum Schluss kam irgendwie 3000 Artikel jederzeit verfügbar. Muss das sein? Muss auch in einen Restaurant es zu jeder Jahreszeit Erdbeeren geben? Kann man nicht so kalkulieren, dass man nicht Warenbestände im Froster hat oder im Kühlhaus, die da lange lagern?

Muss das sein?

  

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Der Film ist sehr gut gemacht, aber ich sehe es kritisch, weil ein Unternehmen der Lebensmittelbranche dahinter steckt. Das wirkt so ein bisschen wie “Image aufpolieren”. Mittlerweile hat ja jedes größere Unternehmen seine “grüne Linie” oder seine “CO2-neutralen” Produkte. Was davon dann aber wirklich gut ist und was nur eine gutklingende Marketingkampagne, lasse ich lieber von unabhängigen Gutachtern (z.B. Greenpeace) beurteilen.

  

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Lies La: Schade dassie Massenproduktion billiger is

Ja. Schade, dass viele Fleisch gerade daher beziehen. Oder anders: fast keine anderen Möglichkeiten mehr haben.

Chrissy: Muss das sein?

Ich habe neulich auch eine Reportage gesehen, in der gezeigt wurde, dass vor Ladenschluss nochmals alles aufgefüllt wird, hauptsache, der Endverbraucher bekommt nicht den Eindruck, er müsste irgendwoanders hin, um seine Produkte zu bekommen. In dieser Hinsicht sind wir sehr verwöhnt, können aber auch das selbst ändern, indem man sich überlegt, wo man einkauft.

Windmeer: Der Film ist sehr gut gemacht, aber ich sehe es kritisch, weil ein Unternehmen der Lebensmittelbranche dahinter steckt. Das wirkt so ein bisschen wie “Image aufpolieren”. Mittlerweile hat ja jedes größere Unternehmen seine “grüne Linie” oder seine “CO2-neutralen” Produkte. Was davon dann aber wirklich gut ist und was nur eine gutklingende Marketingkampagne, lasse ich lieber von unabhängigen Gutachtern (z.B. Greenpeace) beurteilen.

Ja, genau das ist der bittere Beigeschmack an der ganzen Sache. Trotzdem erzielt der Film seine Wirkung, und das fand ich eigentlich sehr schön. Ob das Ganze für das Unternehmen noch glaubwürdig ist, ist die andere Sache.

  

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Sehr guter Film. Auch wenn die Firma ja irgendwie nicht dazu passt. ;)

Übrigens, ich hab dich getaggt. Jahhaa, du hast richtig gelesen. Ich hab letztens einen Tag gefunden und wollte den mal in die Bloggerwelt mitbringen. Mach mit, wenn du dich traust. ;) (Ich hab mir noch gemerkt, wie gern du Tags machst)

  

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Laura: Übrigens, ich hab dich getaggt. Jahhaa, du hast richtig gelesen. Ich hab letztens einen Tag gefunden und wollte den mal in die Bloggerwelt mitbringen. Mach mit, wenn du dich traust. ;) (Ich hab mir noch gemerkt, wie gern du Tags machst)

Das habe ich schon gesehen, und ich konnte mich kaum halten. :P

  

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