#1 Elliott Smith: Elliott Smith kenne ich über einen Freund von mir, Benni, der mir vor ein, zwei Jahren eine große Auswahl seiner Musik gebrannt hat. Elliott Smith ist eher ruhigere, gittarrenlastige Musik, die man bedenkenlos im Hintergrund laufen lassen kann, einfach, weil es Musik ist, die eigentlich jeder mag – eben nicht penetrant. Das erklärt auch, warum der Sänger bei mir auf Nummer 1 gelandet ist: Man kann es einfach immer hören, ohne, dass es einem auf den Sack geht.
Ein Pluspunkt für Elliott Smith ist auch, dass ich mich mit so vielen Texten identifizieren konnte, weil sie zu dieser Zeit einen Teil meines Lebensabschnitts widerspiegelten.

#2 Muse

Ich erinnere mich noch, als ich Muse das erste Mal hörte – das war etwa 2003, als das “Absolution”-Album mit der Single “Time Is Running Out” erschien. Damals passte das Album gerade mal so auf meinen 128 MB großen MP3-Player – und seitdem bin ich der Band verfallen. Was verwunderlich ist, damals hatte ich meine Trash-Techno-Phase.
Viele sagen, Muse seien mit dem Erfolg der Twilight-Filme – in denen Songs von Muse eingebaut wurden, unter anderem deshalb, weil die Autorin großer Muse-Fan war – mehr poppig geworden. Das stimmt. Vor allem auch positiver seit dem zweitletzten Album.
Ich mag das neue Album “The 2nd Law” jedenfalls sehr, wenn es anfangs auch gewöhnungsbedürftig war.

#3 Santigold

Santigold war meine absolute Entdeckung des Jahres. Es ist eines der Alben (“Santogold”), auf welchem ich ausnahmslos jeden Song einfach toll finde – nicht verwunderlich bei einer großen Bandbreite von unterschiedlichen Stilen. Auch das neue Album, auf dem sich “Disparate Youth” befindet – der Song, der für die Vodafone-Werbung genutzt wurde – gefällt mir echt gut. (Wenn auch nicht so gut, wie das erste.)

#4 Clueso: Standard. Abgesehen vom neuen Album (“An und für sich”), auf dem ich nur sehr, sehr wenige Songs mag (“Ey der Regen”, “Du bleibst”) geht Clueso eigentlich immer.

#5 Radiohead: Klassiker. Das letzte Album (“The King of Limbs”) war mir etwas zu strange, aber sonst ist Radiohead für mich nicht aus dem Alltag wegzudenken.

#6 Sia: Mit der Frau bin ich ja noch ein bisschen auf Kriegsfuß, weil sie die Tournee fürs letzte Album (“We are born”) durch Europa zwei Mal abgesagt hat. Somit kam ich bisher erst ein Mal in den Genuss, Sia live zu hören – was es absolut wert war.
Schade, dass sie gerade lieber für David Guetta singt oder für Christina Aguilera und Rihanna Songs schreibt, als etwas Neues zu produzieren.

#7 Britney Spears: BRITNEY <3 <3 <3

#8 Wir sind Helden: Auch immer bei meinen deutschen Alltime-Klassikern dabei, wenn auch nicht mehr so extrem wie früher. Helden-Musik ist spezielle Musik, und daher auch nicht permanent anhörbar.

#9 Zero 7: Zero 7 ist eine Band, die ich höre, wenn ich wirklich keinen Stress oder Ablenkung gebrauchen kann oder einfach nur gediegen auf der Couch lümmeln will. Seit “The Garden”, ein tolles Album, was vor allem Sia zu verdanken ist, befinden sich Zero 7 regelmäßig in meiner Playlist.

#10 The Prodigy

Zwischen all dem Weichspüler-Shizzle muss eben auch mal was hart Elektronisches sein.



TOP-SONGS 2012:

#1 Gotye – Somebody That I Used to Know
#2 Paul Simon – You Can Call Me Al
#3 MGMT – Kids
#4 Incubus – Love Hurts
#5 Santigold – L.E.S. Artistes
#6 Santigold – Shove It
#7 The Naked and Famous – All of This
#8 Nirvana – Drain You
#9 Elliott Smith – Waltz #2 (XO)
#10 Elliott Smith – Baby Britain


Musik 2010.
Musik 2009. Basis: Last.fm.

flattr this!


clueso und muse mag ich auch recht gern.

  

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Woohoo, du hattest eine Techno-Phase! Leider bevor wir uns kannten…

  

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Bow to Godney <3

  

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Yeah. Britney!

  

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Henning: Woohoo, du hattest eine Techno-Phase! Leider bevor wir uns kannten…

Ich weiß nicht, ob sich unser Geschmack überschnitten hätte. :D

  

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