Neulich war ich im Fitnessstudio (ja, im Ernst). Und die junge Dame, die mich betreute, zeigte mir die verschiedenen Geräte, die es so gibt, und empfahl mir, etwa zwei Mal in der Woche herzukommen, sei es, um die Geräte oder einen der Kurse zu machen. Und das war der Moment, in dem ich mich fragte, wann ich das bitteschön machen sollte?

Ich bin unter der Woche schon viel unterwegs. In der Regel ist es so, dass ich jeden zweiten Tag bei meinem Freund bin, wir gegebenenfalls auch etwas unternehmen, und die anderen Tage in der Woche für mich habe. Diese nutze ich dann auch aus, in dem ich mich mit meinen Freunden treffe – ich komme zu ihnen, sie zu mir, wir kochen zusammen und unterhalten uns. Oder wir treffen uns in der Stadt und gehen ein Bierchen trinken. Oder wir gehen ins Kino, schauen uns einen Film an – was man eben so macht. Von den Wochenenden brauch ich erst gar nicht anfangen. Gerade in letzter Zeit war ständig irgendwas – Geburtstage, Besuche bei den Eltern, bei Freunden. Und das so, dass man gerade noch alles unter einen Hut bringt.
Inzwischen muss ich meine Wochen wirklich gut planen, wann und mit wem ich etwas mache. Hinzu kommt auch noch, dass ich momentan versuche, so viele Theoriestunden wie möglich machen zu können, damit das auch endlich mal gemacht ist. Und ab und zu verspreche ich dem und dem mal wieder, mit kleinen Grafikarbeiten auszuhelfen, die auch irgendwann gemacht werden müssen. Der Freund witzelt immer schon, dass er sich wundert, wie ich das alles mit meinem Organisationschaos hinbekomme, aber offensichtlich ist mein Organisationstalent gar nicht mal so schlecht, wie alle immer behaupten.

Das Fazit ist, dass ich eigentlich nie richtig Zeit für mich habe. Das finde ich eigentlich nicht so wild, weil ich wirklich ständig Hummeln im Hintern habe, und alles, was ich in allen möglichen Situationen und an Orten erlebe, in mich aufsauge und das so gut finde, wie es ist. Und habe ich dann mal wirklich mal einen Tag für mich, genieße ich den ausgiebigst: ich koche mir was Leckeres und schaue meine Serien, lese oder surfe im Netz herum.
Langsam glaube ich aber, dass ich mich selbst und meine Bedürfnisse mehr in der Vordergrund stellen muss. Also, wirklich gezwungenermaßen, weil der Tag eben nicht mehr als vierundzwanzig Stunden hat. Ich kann nicht meine ganzen Freunde treffen, nebenher noch meinen Führerschein machen, meine Familie sehen und noch ins Fitnessstudio gehen. Irgendwo muss ich eben radikal kürzen, damit ich in naher Zukunft nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend renne.

Meine neue Aufgabe daher – das Leben neu ordnen und priorisieren. Challenge accepted.

flattr this!


Die meisten Studios haben ja auch bis spät in die Nacht auf, damit die Leute die viel zu tun haben, auch spät Abends noch dahin gehen können.

Bin für sowas aber viel zu faul :3 Nach einem harten Tag nochmal in’s Studio zu gehen .. meh :c

  

zitieren

  


Ich hatte in einer Zeit mit zu vielen Freizeitterminen es einfach ignoriert, wenn die kollidieren.

Einfach beim planen (macht man ja nicht immer alleine) nicht widersprechen, Termin notieren und dann Prioritäten setzen. Schon war nicht mehr jeden Abend ein Termin. Dafür ballten sie sich am Dienstag oder Donnerstag. Nur da hatte ich ja meine Prioritäten. :)

  

zitieren

  


Wie kann ich den den Prinzessin Leia-Avatar austauschen?

  

zitieren

  


Das Problem kenne ich… hab für mein Fitnessprogramm 3 feste Termine in der Woche, die ich auch nur ungern verschiebe. Inzwischen brauche ich das richtig als Ausgleich zum ganzen Tag Sitzen auf der Arbeit. Wenn einmal nicht gehen kann, fühle ich mich körperlich richtig unwohl. Hätte das am Anfang nie erwartet, aber inzwischen ist das einfach meine Topprioriät, um die ich alles andere drumherum plane. Sonntag ist dann meistens der Tag, an dem ich den ganzen Tag gammeln kann ;)

  

zitieren

  


Jaa, also bei mir gibts an einen Tag nur maximal 2 Termine.
Dann hab ich noch Zeit für mich und spontane Unternehmungen.

  

zitieren

  


Ja, ich finde das auch immer total überbewertet, diese Zeit für sich. Okay, zur Zeit, hatte ich auch zu viel davon. Aber ich hatte auch schon immer ein ausgebufftes organisationstalent, dass ich bei sowas auch nie einen großen Larry darum mache. Aber anscheinend ist großartig irgendwas planen, für die Meisten, die ich so kenne, sowieso nicht so drinn – der absolute Horror. Geht dann meistens eh in die Hose ;)

  

zitieren

  


Das funktioniert auch nur, wenn man sich die Zeit für den Sport fest einplant. Das muss dann einfach feststehen an dem Abend und dann gibts auch nix anderes ;)

  

zitieren

  


>> weil der Tag eben nicht mehr als vierundzwanzig Stunden hat

der aussage würde ich nicht zustimmen.

zum rest: keine meinung. ich finde organisation doof, weil es persönliche freiheiten und spontanität nimmt. und trotzdem mache ich es auch und unterwerfe mich den äußeren zwängen :/ (das wochenende 20 + 11 stunden reisezeit. da gehts dahin)

–tb

  

zitieren

  


Jakub: Die meisten Studios haben ja auch bis spät in die Nacht auf, damit die Leute die viel zu tun haben, auch spät Abends noch dahin gehen können.

Ja, aber damit mache ich das Ganze ja nicht besser – abgesehen davon kann ich mir Schöneres vorstellen, als abends um zehn noch im Studio herumzurennen.

Marc: Einfach beim planen (macht man ja nicht immer alleine) nicht widersprechen, Termin notieren und dann Prioritäten setzen. Schon war nicht mehr jeden Abend ein Termin. Dafür ballten sie sich am Dienstag oder Donnerstag. Nur da hatte ich ja meine Prioritäten. :)

Na, ob das so produktiv war. ;)

Marc: Wie kann ich den den Prinzessin Leia-Avatar austauschen?

http://www.gravatar.com :)

Michi: Hätte das am Anfang nie erwartet, aber inzwischen ist das einfach meine Topprioriät, um die ich alles andere drumherum plane. Sonntag ist dann meistens der Tag, an dem ich den ganzen Tag gammeln kann ;)

So ähnlich wird es bei mir wahrscheinlich auch werden. Sport muss man wohl fix planen, wie Anne unten sagt, sonst wird er nicht gemacht.

Chrissy: Jaa, also bei mir gibts an einen Tag nur maximal 2 Termine.

Morgens und abends arbeiten?

Kathi: Aber anscheinend ist großartig irgendwas planen, für die Meisten, die ich so kenne, sowieso nicht so drinn – der absolute Horror. Geht dann meistens eh in die Hose ;)

Irgendwann funktioniert das ohne Orga nicht mehr. ;)

Anne: Das funktioniert auch nur, wenn man sich die Zeit für den Sport fest einplant. Das muss dann einfach feststehen an dem Abend und dann gibts auch nix anderes ;)

That’s the point!

tb: zum rest: keine meinung. ich finde organisation doof, weil es persönliche freiheiten und spontanität nimmt. und trotzdem mache ich es auch und unterwerfe mich den äußeren zwängen :/ (das wochenende 20 + 11 stunden reisezeit. da gehts dahin)

Tja. So viel dazu. :)

  

zitieren

  


Ja, wenn ich Teildienst hab, sind das meine zwei Termine :D

  

zitieren

  


http://www.gravatar.com :)

Ach so, die hier verwendete E-Mail war da noch nicht registriert.

  

zitieren

  



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Bloggen seit 2004 | Theme „Wohnzimmer“ by www.quartier-vier.de