Zugenommen oder abgenommen? Wohl gefühlt oder krank gewesen?
Ich wiege mich nicht regelmäßig, aber ich habe mit Sicherheit zugenommen. Was sage ich, ich bin fett geworden! Nee, echt, keine Ahnung. (Ich hatte letztes Jahr noch keine Waage.) Aber alles super. Ich liege im BMI-Idealgewichtsbereich und kann meine Füße noch sehen.
Beim Thema Krankheit spricht mein letzter Post für sich. Und ja, Urlaub in Kenia und die darauffolgende Dauer-Darm-Beschädigung mit Zwangsdiät zur körperlichen Wiederherstellung. Und von meiner überaus präsenten Laktoseintoleranz brauchen wir gar nicht erst anfangen. Ich war das Jahr einfach darmgeschädigt. Man muss es mal beim Namen nennen.

Haare länger oder kürzer?
Länger. (Ich getraue es mich nicht mal mich selbst zu fragen – aber war ich das Jahr eigentlich beim Friseur?!)

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Hat sich fair verteilt. Eine viertel Dioptrie mehr auf dem linken Auge, eine viertel Dioptrie weniger auf dem rechten. Sind trotzdem immer noch knapp minus sechs und minus sieben, also blind wie immer.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ähm. Ich kann ja nicht mehr ausgeben, als ich habe. (Oder wartet mal – DOCH!). Ich tippe daher mal sehr schwer auf “mehr ausgegeben”.

Mehr bewegt oder weniger?
Wahrscheinlich genau so wenig wie im Jahr davor. Ähähähä.

Der hirnrissigste Plan?
Hatte ich jemals hirnrissige Pläne? Mhm. Eigentlich nicht. Ich bin mit meinem Pläneschmieden nur immer sehr impulsiv. Manche halten das für hirnrissig, aber hey, wenn man es nicht sofort macht, verschwinden Pläne doch grundsätzlich irgendwo im Nirvana – daher bin ich dieses Jahr “spontan” umgezogen, lernte “spontan” Russisch und flog “spontan” zum Backpacken nach Kenia.
Außerdem schloss ich meinen alten Blog und machte diesen auf. Das kostete gewisse Überwindung.

Die gefährlichste Unternehmung?
Jeder Tag in dieser Großstadt ist für mich lebensgefährlich. Ansonsten wahrscheinlich die Autofahrt zum Flughafen nach München und wieder zurück mit meiner Mutter. Sorry, Mama, ist total wahr.

Die teuerste Anschaffung?
Hm. Mein Urlaub? Meine Brille? Ach nee, stimmt. Matratze (mittlere Härte) und Lattenrost für mein Hochbett. Plus fünf Euro Trinkgeld an den Menschen, der beides da hochgeschafft hat.

Das leckerste Essen?
Mein Freund ist ein wahrer Kochkünstler. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich bekomme jeden Tag so ein leckeres und frisches Essen – und auch noch soooo gesund. Mit viel Gemüse, nomnomnom. Hab noch nie im Leben so viel Gemüse gegessen. Wartet – ich habe davor eigentliche NIE wirklich Gemüse gegessen.

Buch des Jahres?
Hähähä. Ich gestehe. Hab dieses Jahr das erste Mal die Twilight-Bücher gelesen. Trends kommen bei mir ja erst immer Jahre später an – so verhielt es sich auch mit diesem Buch. Man muss zugeben – der Schreibstil ist relativ primitiv, aber die Story und diese ganze Welt ist einfach so toll aufgebaut – und spannend, ich konnte es nicht aus der Hand legen.

Film des Jahres?
Puh. Echt gute Frage. Ich fand “Hanna” wirklich gut. “Julie und Julia”. Und natürlich “The Dark Knight” (Baaatmaaaaaan!). Film des Jahres ist wahrscheinlich immer noch “Sex and the City – der Film”. Sah den dieses Jahr mit der besten Freundin wahrscheinlich schon vier, fünf Mal. Wir können ihn mitsprechen.

Serie des Jahres?
“Six feet under”. Immer noch. Geniale und tiefgehende Story, schwarzer Humor, dieses Gefühl, man könnte nach diversen Dialogen die Welt um so viel mehr verstehen – uhuhu. Gänsehaut.

Die beste CD?
Von den Neuheiten “Bring mich nach Hause” von Wir sind Helden. “Wer Are Born” von Sia, wobei ich das zwar gut fand, aber nun ja, sehr poppig, und daher schnell nervig.
Und ich entdeckte Radiohead. Woohooo, besser spät als nie. Ich schäme mich dafür. Daher auch “The Bends”. Wie immer begleitete mich das Album “Gute Musik” von Clueso, weil das neue Album totaler Scheiß war, und natürlich der Soundtrack der fabelhaften Amélie von Yann Tiersen.

Das beste Lied?
Mhm. “Bring mich nach Hause” von Wir sind Helden berührte mich. Auch einiges von Radiohead, “How To Disappear Completely” oder “Exit Music (For A Film)”. Sonst mochte ich “Utopie” von Clueso – komisch, weil das mochte ich so lange überhaupt nicht – “The Co-Dependent” von Sia, “Obstacle 1″ von Interpol, “Destroy She Says” von ZOE.LEELA, “Gold Lion” von den Yeah Yeah Yeahs und wahrscheinlich irgendwas von Lady Gaga.

Das schönste Konzert?
Clueso definitiv nicht. Dafür “Wir sind Helden”. War sonst glaube ich auf keinem Konzert.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Schlafen. Essen. Mhm. Arbeiten. Tatsache. Irgendwo muss das Geld ja herkommen, ne.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Dem Freund, der besten Freundin, der Familie, meinem Bruder in Kenia.

Vorherrschendes Gefühl 2011?
Puh, ey. Jetzt kommen wohl die philosophischen Fragen. Ich würde sagen, mein Jahr würde ich betiteln mit: “2009 war scheiße, 2010 konnte nur besser werden und 2011 – es geht aufwärts.”

2011 zum ersten Mal getan?
Ich habe an einer Volksabstimmung teilgenommen. Trug auf einer Hochzeit das gleiche Kleid wie die anderen Brautjungern – aber sorry, R., ich würde es nie, nie wieder tun.

2011 nach langer Zeit wieder getan?
Einfach mal gesagt, was einem nicht passt – nur nicht zu zurückhaltend sein. Grenzen gesetzt. Viel Zeit mit der besten Freundin verbracht.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Mehrmals das Vergessen der Fahrkarte und dann noch erwischt werden. Oder dass mein Lautlos-Knopf am iPhone kaputt ging. Mhm. Und die Tastatur an meinem Laptop.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
“Drogen sind schlecht.” Weiß ja jeder, dass das nicht funktioniert, wenn man das jemandem näher bringen will. “Muss jeder für sich selbst herausfinden”, blablabla.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Dazu müsste ich erst mal eine Rundfrage starten. Ich tippe aber auf das Klopapier mit den Rätseln drauf.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Einfach zuhören. Da sein. Mitleiden. Verständnis. Ehrlichkeit.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Das waren mit Sicherheit viele. Ich könnte hier wahrscheinlich auch höchst philosophisch werden. Ich behalte die schönstens philosophischen Sätze aber einfach für mich. Ätsch.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
“Ich kann mich immer auf Dich verlassen.”

Und was war sonst noch?
Bestimmt total vieles, das ich schon längst vergessen habe.

2011 war mit einem Wort …?
Eine Steigerung.

flattr this!


Nette Art, das Jahr Revue passieren zu lassen. Auch wenn ich bei einigen Punkten nur mit dem Kopf schütteln konnte …

  

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der [also rückblick] gefällt mir, so im ganzen. – twilight, höhö… jaja.

  

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